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Hohe Kreditkartenzinsen vermeiden

Kreditkartenzinsen – wenn der Einkauf zum finanziellen Desaster wird

Kreditkarten wie Visa und Mastercard lassen sich am Heimatort oder weltweit flexibel einsetzen. Gerade auf Reisen oder beim Online-Shopping sind Classic-, Gold- oder Platinkarten ein begehrtes Zahlungsmittel, immer öfter nicht nur akzeptiert, sondern sogar bevorzugt. Doch der Einsatz einer Kreditkarte hat seine Tücken, denn die anfallenden Kreditkartenzinsen, die durch eine häufige Nutzung der Teilzahlungsfunktion oder durch das Ausschöpfen des Kreditrahmens entstehen, können für böse Überraschungen sorgen. Dann wird der Einkauf schnell zum finanziellen Desaster.

Höhere Zinsen bei Kreditkarten als beim Dispo

Für Finanzinstitute ist es überaus lukrativ, wenn Kreditkartenbesitzer ihre Karte so oft wie möglich einsetzen, wie das in den USA der Fall ist. Tatsächlich nutzen immer mehr Verbraucher Kreditkarten beim Buchen von Hotels und Mietwagen, zum Bezahlen im Supermarkt oder beim Einkaufsbummel im Internet. Wer jedoch den Teilzahlungsrahmen häufig in Anspruch nimmt, zahlt ordentlich drauf, denn die monatlich anfallenden Kreditkartenzinsen sind mit durchschnittlich 16 Prozent höher als die Dispozinsen bei Kontoüberziehung. Manche Kreditkartenanbieter verlangen sogar unglaubliche 20 Prozent Zinsen. Wie hoch die Kreditkartenzinsen bei ständiger Nutzung des Teilzahlungsrahmens letztlich sind, hängt von der festgelegten Zinshöhe an sich ab, vom eingeräumten Kreditrahmen und davon, wie häufig Kreditkartenbesitzer diesen Rahmen ausschöpfen.vorsicht bei kreditkartenzinsen

Kreditkartenschulden durch Zinseszinseffekt

Für einige Kreditkarten fallen keinerlei Jahresgebühren an, trotzdem wird Kreditkartennutzern ein großzügiger Kreditrahmen eingeräumt mit der Möglichkeit, die Kosten für Produkte und Dienstleistungen mit der Teilzahlungsfunktion zu begleichen. Hier lauert die Gefahr und viele Verbraucher sind bereits in die Zinsfalle getappt. Begleichen Kreditkartenkunden innerhalb des zinslosen Zahlungsziels ihre Kreditkartenumsätze komplett, ist der Einsatz der Karten ein gutes Geschäft. Doch bei hoher Beanspruchung des Kreditrahmens und der Teilzahlungsfunktion fallen monatliche Kreditkartenzinsen an, die in einigen Fällen sogar die Tilgungsraten übersteigen. So entstehen schnell hohe Kreditkartenschulden, bedingt durch den Zinseszinseffekt. Häufig ist es nicht möglich, den Kartenkredit wieder auszugleichen, da nur kleine Ratenbeträge von der Karte abgebucht werden.

Umschuldung von Kartenkredit auf Ratenkredit

Kreditkartennutzer, die ihr Kartensaldo nicht vollständig ausgleichen und immer wieder den Teilzahlungsrahmen nutzen, müssen jeden Monat viel Geld für Kreditkartenzinsen berappen. Verbraucher, die langfristige Anschaffungen planen, sind mit einem Anschaffungskredit in aller Regel besser bedient. Beim leichtsinnigen Einkaufen mit der Kreditkarte und ständiger Inanspruchnahme der Teilzahlungsfunktion schnappt die Schuldenfalle schneller zu als gedacht, denn die Kreditkartenrechnungen mit allen Zinsen und Nebenkosten sind mit kleinen Raten kaum bezahlbar. Dann kann eine Umschuldung vom Kartenkredit auf den Ratenkredit sinnvoll sein.

Geld sparen für teure Kreditkartenzinsen

Wer auf die kleinen Karten nicht verzichten will, aber Geld für teure Kreditkartenzinsen und Gebühren sparen will, sollte erst einen Kreditkartenantrag stellen, nachdem er die Konditionen der Kreditkartenanbieter verglichen hat. Ein wichtiges Kriterium ist der Jahreszins, denn er enthält neben dem eigentlichen Zinssatz auch so gut wie alle Nebenkosten. Den reinen Zinssatz ohne Gebühren zeigt der Nominalzins an. Bei einem Kreditkartenvergleich kommt es in erster Linie darauf an, versteckte Kosten zu ermitteln, wie Zinsen oder Einschränkungen bei den Angeboten. Manche Kreditkartenherausgeber verlangen Mindestumsätze, damit keine Grundgebühr anfällt, andere werben mit besonders günstigen Kreditkartenzinsen oder Guthabenzinsen.